Landkarte


Irgendwas fehlt hier ? Richtig, das Wappen der Stadt Apolda. Da mir der Bürgermeister verboten hat, das Wappen der Stadt weiterhin gebührenfrei auf dieser Seite zu nutzen (obwohl dies eine der ersten Seiten über Apolda im Internet ist, lange vor der offiziellen), kann ich nur sagen, daß das Wappen der Stadt einen Apfelbaum zeigt.
Nun brauche ich nur noch zu warten, bis auch das Land Thüringen mir die kostenfreie Nutzung des Thüringen-Wappens untersagt. Dann werde ich aber nicht nur das Wappen, sondern diese Seite komplett entfernen.
Sollen doch diese Abzocker-Kapital-Bürokraten hin, wo der Pfeffer wächst !

Trotzdem habe ich mich mal hingesetzt, Bilder eingescannt und etwas recherchiert um auf einfache Art und Weise mal eine Seite über meine Heimatstadt in´s Netz zu stellen, damit Außenstehende mal sehen, daß Apolda keine kleine Insel irgendwo im Pazifischen Ozean ist ;-)
Hier soll nur ein bißchen Geschichte und Gegenwart der Stadt Apolda geschildert werden.
Weiterhin biete ich Apoldaer Firmen an, hier kostenlos ihre Werbung zu schalten. Bei Interesse -->M@il an mich.


Direkt an der B 87, nahe der Klassikerstadt Weimar und der Universitätsstadt Jena, liegt die Stadt APOLDA mit ihren rund 30.000 Einwohnern gemütlich im Grünen Herz Deutschlands. Jena und Weimar sind mit dem Pkw in einer halben Stunde erreichbar. Erfurt ist 44km entfernt und gestattet sowohl den IC-Anschluß oder den Weiterflug vom Flughafen. Günstig liegt die Autobahnabfahrt Mellingen. Osterfeld oder Eisenberg werden genutzt,wenn die Richtung Berlin Reiseziel ist.
Industrie:

Als Stadt der Glocken sowie der Strick- & Wirkwaren wurden schon zu DDR-Zeiten hochwertige Sachen für den "Westen" und die UdSSR produziert und leider zu Spottpreisen dort verkauft. Ein Strickwaren- & Glockenmuseum sind hier die bekanntesten Zeugen der Geschichte der Stadt.
Wußten Sie zum Beispiel, daß die Glocke des

  • Kölner Dom hier gegossen wurde ?

    Von der Glockengießerei ist leider nicht mehr als das Gießereigebäude und die Museumsausstellung übriggeblieben.

    Die Apoldaer Strickwaren waren neben der Glockengießerei und dem Autobau Hauptwirtschaftspunkt und wichtigster Arbeitgeber der einst blühenden Handelsstadt. In nahezu jeder Hauptstraße gab es mindestens eine Strickereifirma. Doch seit der Wende 1989 sieht es ganz anders aus: Ganze Kombinate wurden für symbolisch 1,- DM an die Treuhand verschachert und mittlerweile stehen 75% der ehemaligen Strickereien leer und die meisten Gebäude sind dem Verfall preisgegeben wenn sie nicht schon abgerissen wurden. Nur vereinzelte kleine Strick- & Stickereien kämpfen heute noch um ihr Überleben.
  • Geschichte:
    LutherkircheDie erste urkundliche Erwähnung Apoldas als Stadt war 1289.
    Berühmtheiten wie z.B. NAPOLEON Bonaparte & Johann Wolfgang GOETHE haben ihre Interessen an der Stadt kundgetan.

    1860 gelingt es hier Karl Friedrich Dobermann ,eine neue Hunderasse, den
  • Dobermann, zu züchten.
  • Bürgerfleiß und industrieelle Revolution prägten damals das Gesicht der Industrie- & Handelsstadt,davon zeugt auch die Entwicklung der Autoindustrie um 1920, als die
  • Apollo-Werke AG beliebte Autos produzierte.
  • Apollo-Automobile

    Im Jahre 1943 wurde die erste Cremhaarfarbe in der damaligen Fa. Wella entwickelt, aber durch den Herrmann Göring -Erlaß durfte sie nicht produziert werden. Erst Anfang der Fünfziger-Jahre wurde diese Farbe mit den Namen Koleston in Hünfeld von der Fa. Ondal (heute wieder Wella AG) auf den Markt gebracht.
    Der jüngste Friseurmeister ( Günter Staps, 1949) ) von 21 Jahren lebte bis 1951 auch in Apolda. Günter Staps wurde bekannt durch sein Fachbuch " Chemie für den Friseur". Als Fachdozent in Apolda und Weimar verlegte dann in Halle/Saale dieses Buch. Es wurde heute wieder neu gedruckt und erlebt mit 500 Fragen und Antworten eine erfolgreiche Nachfrage.
    Günter Staps bekam 1999 den "Goldenen Meisterbrief" und lebt heute in Köln.
    Wissenschaft:
    Die Fachgruppe Astronomie des Kulturbundes der DDR erbaute in den 1960er Jahren auf der Apoldaer Jahnhöhe eine "Volkssternwarte.
    Sternwarte

    Diese Sternwarte besaß einen 85-cm-Spiegel und war somit die größte Amateur-Sternwarte Deutschlands. Nach einiger Zeit Verwahrlosung hatten irgendwelche Spinner die Optik gemaust. 2009 wurde sie dem Abriß preisgegeben - wohl aus finanziellen Gründen und mangels Interessenten.

    1959 drehte die DEFA hier den Spielfilm "Wo der Zug nicht lange hät.", und die Motocross-Strecke wurde 1972 im DEFA-Film "Peter und der Laubfrosch mit 12 PS" gefilmt. Mitte der 1960er Jahre fand das einst große Kombinat LABORCHEMIE im Lehrfilm "Geisterstunde" den Weg auf die Filmrolle.

     


    Sport:
    1984 erreichte der Apoldaer Wolfgang Hoppe zweimal olympisches Gold in den Wettbewerben im Zweier- & Viererbob bei den Olympischen Winterspielen in Sarajevo. Apolda hat wie schon erwähnt eine
  • Moto-Cross-Strecke
  • , auf der zu früheren Zeiten sogar WM-Läufe ausgetragen wurden. Es war die Heimstrecke des Erfurters Paul Friedrichs, der Weltmeister war. Wolfgangs Bruder Heinz Hoppe war mehrfacher DDR-Meister im Moto-Cross. Das frühere MOTO-BALL gibt´s auch nicht mehr, aber vielleicht kommen ja wieder ein paar Leute auf die Idee, das wieder einzuführen...

    Tennisclub Apolda

     


    Kultur:
    Auf dem Apoldaer Schloß werden heute noch Konzerte und Vorstellungen gegeben.
    Schloß
    Früher besaß die Stadt bis an die 300 Gaststätten.
    Heute hat sich die Anzahl auf ein Drittel mit Hotels & Gaststätten reduziert. Nach dem Hotel am Weimarer Berg und dem Hotel "2 Länder" verfügt die Kreisstadt damit über gutklassige Hotels und bot auch im Hinblick auf das Kulturereignis "Weimar 99" im Umfeld der Klassikerstadt beste Beherbergungskapazitäten.
    Inzwischen haben sich auch neue Möglichkeiten enorm gebildet:
    Das ehemalige Volkshaus wurde zur
  • Stadthalle; und
  • Marktpassage, Glockenhof-Center und ähnliche Einkaufspassagen wurden gebaut.
    Fußgängerzone

    Apoldaer Rathaus
    Rathaus

    Auch die Kunst hat sich erweitert: So entstand das
  • Apoldaer Kunsthaus mit seiner interessanten Ausstellung "Olle DDR" und die
  • Villa Opel/Louis Lounge - auch als Eiermannbau bekannt -wurde zur Gaststätte und zum Partytreffpunkt umgebaut.

  • In der Stadt kann man deutsch, italienisch, chinesisch, griechisch usw. essen und sich auf der Zunge zergehen lassen.

    Und nicht vergessen:
    Apoldaer Rostbratwurst

    "Wie schön ist es,eine Heimat zu haben und eine Heimat,mit der man durch Geburt,Erinnerungen und Liebe verwachsen ist."
    Otto von Bismarck

    >Anmerkung<
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